Künstlerinnen und Künstler im Casa Piccola


Marcel Petry

Der Künstler Marcel Petry war im Sommer 2015 in Colloro.


Moritz Grimm

Moritz Grimm arbeitete im Sommer 2016 in der Casa Piccola.


Luzia Hürzeler

Die Künstlerin Luzia Hürzeler war im August 2017 in Colloro.

 Luzia Hürzeler:

"Mein künstlerisches Schaffen fragt nach der Konstitution des Bildes selbst, nach seinen medialen Bedingtheiten. Es situiert sich im Grenzbereich zwischen den Medien, insbesondere Video und Skulptur und beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen einer Idee oder Vorstellung und ihrer Realisierung. Meist gehe ich von Bildobsessionen aus, die eine Situation so imaginieren, wie ich sie bis dahin noch nicht gesehen habe. Durch das Verändern, Verschieben und Hinzufügen von Elementen befragt sie die Beziehung zwischen den Dingen und ihrem Kontext, um gewohnte Sehgewohnheiten ins Wanken zu bringen. In Colloro habe ich für mein neues Projekt recherchiert, das sich für die unterschiedlichen Darstellungen des frei lebenden Wolfes und ihren Bezug zum lebendigen, für den Menschen meist nicht sichtbaren Tier interessiert und ein Konzept für eine neue Arbeit entwickelt.

Auf meiner Webseite finden sie eine aktuelle Zusammenstellung von meinen künstlerischen Arbeiten sowie Ausstellungsansichten: http://www.luziahurzeler.ch/"

Fotos: Toni Tenanbaum


Babette Semmer

Babette Semmer ist Studentin der Städelschule, Frankfurt am Main, ihre Professorin ist Amy Sillman. Sie war im September 2017 in Colloro.


Viola Bittl

Die Malerin Viola Bittl, die im August 2018 in Colloro im Casa Piccola war, hat an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Sean Scully, an der Akademie der Bildenden Künste in Helsinki und an der Städelschule bei Christa Näher studiert. Sie hat ihr Studium 2011 als Meisterschülerin beendet und lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.


Anja Nitz

Anja Nitz ist Künstlerin und Fotografin (anja-nitz.com). Sie hat an der Kunsthochschule in Berlin Weißensee studiert und lebt und arbeitet in Berlin. Sie war im September 2018 in Colloro.

Hier arbeitete sie an einem Projekt Norditalien, in dem sie ihre Fotografie und ihre Malerei (Aqurell) gegenüberstellt.

 

Anja Nitz über ihre Arbeit

"In meiner Arbeit setze ich mich mit gesellschaftlich relevanten Institutionen (wie z.B. Kliniken, Botschaften, Museumsdepots oder auch Atomkraftwerken) auseinander: Ich untersuche Vorstellungswelten und gültige Konventionen, die im Zusammenhang mit diesen Institutionen eine Rolle spielen und visualisiere, wo sich diese innerhalb der räumlichen Gestaltung niederschlagen. Auch bilde ich ab, wie Vorstellungswelten mit der Gestaltung verschmelzen und sich im Laufe ihrer Geschichte verändern. Dazu fotografiere ich meist die Innenräume der Institutionen mit dem Ziel, auf Selbstverständliches, Zufälliges ebenso wie auf bewusst Inszeniertes aufmerksam zu machen - dort, wo es der Ausstattung von allgemein gültigen Überzeugungen dient. Später beschäftige ich mich mit den konkreten Ausstattungsgegenständen der Interieurs: ich recherchiere und benenne sie. Ich versuche Zeitschichten innerhalb der Räume abzubilden und mache erkennbar, woher genau die Gestaltungsutensilien stammen."